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cooperativa neue musik e.v.
Roland Graeter: 365 Improvisationen Einladung zu 40 Minuten mit experimenteller Improvisation Seit mehr als 25 Jahren improvisiert Roland Graeter mit Cello und Stimme und entwickelte für 2011 ein besonderes Projekt: Seit Jahresbeginn improvisiert er an 365 Tagen mit Musikern verschiedenster Richtungen an 356 verschiedenen Orten. Diese Konzertkette endet an Silvester in Berlin mit einem großen Fest. Am 18. Dezember findet um 18.00 Uhr nun ein Mosaikstein dieser musikalischen Begegnungen im Haus Wellensiek 108 a statt, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Mit Roland Graeter improvisieren 36,5 Minuten plus 3,65 Minuten lang Jan Gerdes, Synthesizer, Daniel Agi, Querflöte und Edith Murasova, Mezzosopran. "WANDLUNGEN IV" Musik-Performance-Wort-Bild Anke Züllich-Lisken, Sopran, Geige, Monochord, Piano, Wort, Bühne, Kostüme, Regie Maria Otte, Fotografie, Regie, Licht Ein Dialog der Musikerin/Performerin und der Fotografin capella hospitalis, Teutoburger Str. 52 18. November 2011, 20 Uhr In "WANDLUNGEN IV" geht es der Musikerin und Performerin um die "eigenartige" Musik "innerer Gestalten" des menschlichen Ich sowie um ihre Darstellung und das Hörbarwerden im Außen. Der Volksmund weiß um die vielen Seiten eines Menschen, wenn es heißt: "Jetzt zeigt sie aber ihr anderes Gesicht..." oder: "Da ist er jetzt ja ganz der fürsorgliche Sohn...". Durch innere oder äußere Anlässe hervorgerufen treten uns innewohnende Ich-Bilder nach außen. Erweisen sie sich in nachfolgenden Augenblicken als nicht mehr stimmig, zerplatzen sie, ziehen sich erneut ins Innere zurück. Abbrüche und Wandlungen geschehen. Andere Ich-Seiten kommen in den Vordergrund. Für die Fotografin sind Fotos des capella-Raumes sowie der Performerin als Sujets Ausgangspunkt ihrer Bildgestaltung. Ihre Wandlungsketten sind künstlerische Möglichkeiten im Umgang mit diesem Material. Die Fotografin entwirft ihre eigenständige bildnerische Realität, die sich immer weiter vom konkreten Raum und von der konkreten Person entfernt. "WANDLUNGEN IV" ist ein Erschaffen des Raumes der Kunst in einem Dialog vom Verstehen und Anders-Verstehen. „In den alterslosen Seen“ Konzert mit Kompositionen von Gerd Lisken Solo- und Kammermusik des Komponisten von 1977 bis 2011 Mittwoch, 8. Juni 2011, 20 Uhr Kleiner Konzertsaal der Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld Gerd Lisken, der in letzter Zeit mehr als Konzept- und Improvisationsmusiker in der Öffentlichkeit zu erleben war, präsentiert hier seinen zweiten Schwerpunkt, nämlich den derKomposition. Er hat in Trossingen Komposition studiert, hat mehrere Kompositionspreise erhalten und war 2009 Kulturpreisträger der Stadt Bielefeld. Als Professor für Musik lehrte er bis 1993 an der Universität Bielefeld mit dem Schwerpunkt Musik des 20.Jahrhunderts. In dem Konzert werden Solo-und Ensemblekompositionen aus der Zeit von 1977 bis 2011 zu hören sein. Der Komponist legt Wert darauf, dass in seiner Musik neben dem Nachdenklichen und Ernsten auch das Heitere und Komische zum Ausdruck kommt. Anke Züllich-Lisken, Bielefeld - Sopran Angelika Sheridan, Köln - Flöte Susanne Schulz, Berlin - Violine Andrea Kiefer, Bonn - Akkordeon Andreas Gummersbach, Bielefeld - Saxophon Willem Schulz, Melle - Violoncello Florian Altenhein, Lemgo - Schlagzeug Gerd Lisken, Bielefeld - Klavier Leitung: Gerd Lisken

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